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Cyrano de Bergerac   von  E. Rostand

Cyrano weiß mit Wort und Waffe gleichermaßen meisterlich umzugehen. Er provoziert, nimmt jede Gefahr auf sich. Und doch, unter seinem Brustpanzer verbirgt sich eine große Verwundbarkeit:
Er leidet an einer zu üppig geratenen Nase.

Das zur Seelenpein gewordene Riechorgan verunsichert ihn so, dass er es nicht wagt, der anmutigen Cousine Roxane seine Liebe zu offenbaren. Diese wiederum gesteht Cyrano, sie habe sich in Christian verliebt, einen adretten Gascogner Kadetten, der in der Kompanie von Cyrano dient. Cyrano leiht dem sprachschwachen Kumpan Wort und Schrift, auch um den hochmütigen Grafen de Guiche in seinem Werben um Roxane abzuwehren.
Daraus entwickeln sich romantische und humorvolle Situationen, erzählt in poetischen Versen und treffend kommentiert von Madame Ragueneau, der Besitzerin einer Patisserie und Gönnerin der armen Poeten und Komödianten von Paris. Cyrano aber, der mit der großen Nase und dem ebensolchen Herzen, führt seinen härtesten Kampf:        
Mit sich selbst, seinem Makel, seinem Minderwertigkeitsgefühl.

Nur Hartgesottene werden nicht zu den Taschentüchern greifen angesichts der herzberührenden Dramatik, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Cyrano de Bergerac, eine wohl dosierte Melange aus schwungvoller Komödie, Romanze und Drama, wurde in Deutschland vor Jahren durch die Verfilmung mit Gerard Depardieu in der Titelrolle bekannt.

Es spielt die Freiburger Shakespeare Company mit:

Lotte Bauer

Madame Ragueneau, Mönch, Narr

Fritz Kälble

Christian de Neuvillette, Graf de Guiche

Martin Kriener

Cyrano de Bergerac

Kerstin Frey

Roxane

   

Hans Dürr

Regie


Cyrano de Bergerac           

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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